Category Archives: Aktuelles

internationale Wanderausstellung „Hilfe aus nächster Nähe. Ärzte ohne Grenzen im Einsatz“

Von 1.  bis 12. Oktober 2015 wird in Innsbruck die Ausstellung “Hilfe aus nächster Nähe” zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. 

Wie werden Krankheiten wie Ebola oder Cholera behandelt? Was wird für die Aufbereitung von Trinkwasser benötigt? Wie gelangen Medikamente in Krisengebiete? 
Zelte und Holzbauten zeigen anschaulich, wie eine Impfkampagne durchgeführt oder ein Cholera-Behandlungszentrum aufgebaut wird. Auch die Errichtung von Wasserversorgung & Sanitäranlagen, die nötige Schutzkleidung bei der Behandlung von Ebola-Kranken und eine provisorische Zeltunterkunft wie in einem Flüchtlingslager sind zu sehen. Erstmals in Westösterreich wird auch ein aufblasbarer Operationssaal aufgebaut. 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen bieten kostenlose Führungen in Kleingruppen an. 
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für Schulen (Gruppen) unbedingt erforderlich. Sichern Sie sich bitte persönliche Termine für Ihre Schule unter: 

Montag bis Donnerstag von 9 bis 14 Uhr 
Tel. +43 680 50 36 302 

Mehr Infos zur Ausstellung: https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/event/hilfe-aus-naechster-naehe

Safer Future im Kampf gegen Ebola

Wir sind stolz auf Safer Future im Kampf gegen Ebola. Safer Future ist ien langjähriger Partner in der Kooperation zwischen Sierra Leone und Österreich.

Freetown, 15 Januar 2015

Sierra Leone News: Safer Future unearths Ebola victims at Allen Town

A non-governmental organization, ‘Safer Future’ has helped in bringing out several ebola patients from their homes at Allen Town.
The Executive Director Idrissa Sahid Kamara told Awoko that they embarked on a massive sensitization drive recently, which saw many Ebola victims being rescued from their houses, where they were suffering, hiding and were afraid to come out.

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Neues Behandlungszentrum in Kiss, Freetown

*Pressebericht von Ärzte ohne Grenzen, vom 8.1.2015*

Sierra Leone: Neues Behandlungszentrum in Ebola-Hotspot eröffnet

Freetown/Wien, am 8. Jänner 2015 – Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) hat am Rande von Sierra Leones Hauptstadt Freetown ein neues Ebola-Behandlungszentrum eröffnet. In der neuen Einrichtung in Kissy, einem besonders schwer von der Epidemie betroffenen Vorort, wurden bereits die ersten Patienten aufgenommen.

In Sierra Leone werden derzeit die meisten Ebola-Fälle registriert, die Betten-Kapazitäten sind aber immer noch unzureichend. In Kissy sind die Infektionsraten in den vergangenen Wochen sprunghaft angestiegen und gehören mittlerweile zu den höchsten der Hauptstadt-Region.

find the whole article here.

Presseaussendung zur Ebola-Krise in den westafrikanischen Staaten

Wien, 9.11.2014

Wir, die Mitglieder der Plattform Österreich-Sierra Leone (Platform Austria – Sierra Leone, PATSL), sind besorgt über die Auswirkungen der Ebola-Krise in den westafrikanischen  Sierra Leone, Guinea und Liberia. Neben der bekannten hohen Fatalität der Krankheit wollen wir auch auf massive soziale und ökonomische Auswirkungen von Ebola aufmerksam machen.

Seit mehreren Monaten erhält der aktuelle Ausbruch von Ebola in Sierra Leone, Guinea und Liberia weltweite Aufmerksamkeit. Nur langsam wird jedoch die globale Dimension dieser Krise erkannt. Durch die hohe Mobilität unserer Gesellschaft, insbesondere auch der Bevölkerung in West-Afrika, breitet sich Ebola derzeit rascher aus als dies bei früheren Ausbrüchen des Virus in anderen Teilen Afrikas der Fall war. Auch wenn die Gefahr derzeit gering erscheint, dass sich Ebola in andere Teile der Welt ausbreitet, gebietet uns die Menschlichkeit die betroffenen Länder nicht ihrem Schicksal zu überlassen.

Durch unseren direkten und persönlichen Kontakt zu Sierra Leone wissen wir, dass Ebola eine massive Einschränkung des täglichen Lebens darstellt.
Die Angst vor Ebola bewirkt einen massiven Anstieg an Spitalsbesuchen, welche das Gesundheitssystem Sierra Leones vor enorme Herausforderungen stellt. War die medizinische Grundversorgung schon bisher in einem kritischen Zustand, so führt die Überlastung nun dazu, dass bisher heilbare Krankheiten wie Malaria, Typhus etc. aber auch Unfallopfer oder Schwangerschaften nicht oder nur unzureichend behandelt werden und oftmals zum Tode führen.
Gleichzeitig bringt die zunehmende Stigmatisierung von Ebola-Patienten mit sich, dass viele Menschen mit gesundheitlichen Problemen keine Gesundheitsdienstleister mehr aufsuchen, da sie befürchten mit Ebola in Verbindung gebracht zu werden.

Stark betroffen ist auch das Bildungswesen. Aus Angst vor einer Ansteckung sind Schulen geschlossen und Kinder müssen zuhause bleiben. In Sierra Leone wird bereits davon gesprochen, dass diese Situation noch bis zu einem Jahr anhalten könnte – in Österreich stellt ein eintägiger Schulstreik Familien mit Kindern schon vor große Herausforderungen.

Auch die Arbeitswelt hat mit Auswirkungen zu kämpfen. Öffentliche Ämter sind nur teilbesetzt oder ganz geschlossen. Öffentliche Ansammlungen sind verboten und die öffentlichen Transportmittel sind de Fakto nicht benutzbar. In Wien sorgt der sanierungsbedingte Ausfall einer einzigen U-Bahnstation schon für Wirbel, was für ein Chaos würde herrschen, wenn der Betrieb ganz eingestellt werden müsste? Auch der Warenverkehr ist stark behindert was zu Lebensmittelknappheit und einem steigenden Preisniveau – speziell in großen Städten wie Freetown, Bo oder Kenema – führt. In Kombination mit Gehaltsausfällen stehen ganze Familien vor dem unlösbaren Problem ihre Grundversorgung sicher zu stellen.

PATSL dankt daher allen bereits am Kampf gegen Ebola beteiligten Organisationen für ihren Einsatz und rufen dazu auf, diese Bemühungen zu verstärken. Ebola muss kein Todesurteil sein! Dafür  bedarf es allerdings intensiver internationaler Bemühungen, um das Ausmaß der weiteren Ausbreitung zu minimieren. Nachhaltige, für mögliche Ausbrüche in der Zukunft geeignete Maßnahmen müssen etabliert werden. Zudem muss sich die internationale Gemeinschaft bewusst sein, dass die betroffenen Länder auch in den kommenden Jahren intensive Unterstützung benötigen werden, um sich von dieser Krise zu erholen. Hierfür sollten bereits heute entsprechende Förderprogramme eingerichtet und ausreichend finanziert werden.

PATSL wird mit Hilfe ihrer direkten Information aus zu Sierra Leone die ösetrreichische Öffentlichkeit sensibilisieren sowie versuchen, durch Herantreten an öffentliche Entscheidungsträger in Österreich die Bewältigung der aktuellen Ebola-Krise zu unterstützen.

Ebola interactive map

Source: WHO, 26. Nov 2014

Ergebnis der Generalversammlung 2014

Am 8. November wurde die Generalversammlung der Plattform Österreich Sierra Leone abgehalten um das neue Vereinsjahr zu planen.

Wir , als Mitglieder der Plattform Österreich Sierra Leone, möchten aber auch auf die fürchterlichen Auswirkungen der Ebola-Krise in Sierra Leone und seinen Nachbarstaaten hinweisen. Wir arbeiten an einer aktuellen Presse-aussendung und fordern die internationale Zusammenarbeit auf, Ebola mit allen möglichen Mitteln zu bekämpfen  und möchten auf die massiven sozialen und ökonomischen Auswirkungen im täglichen Leben hinweisen.

“We try to reach the sky and if we fall we still reach the mountain top.”  Das war unser Motto unsere neuen Aktivitäten zu planen. In dem vergangenen Jahr planten wir eine große Anzahl von Aktivitäten wo leider einige nicht umgesetzt werden konnten, aber wir hatten auch sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltungen.  Für das neue PATSL-Vereinsjahr wurden weniger fixe Veranstaltungen geplant um unsere Veranstaltungen effizienter und im Interesse unserer Mitglieder zu gestalten. Hier ein Überblick über unsere neuen Aktivitäten wo suche für jede Jahreszeit etwas findet.

Winter
29. November: Weihnachtsmarkt |  Walther
20. December: X-Mas Party mit der Sierra Leonean Union im Adolf Schärf Heim |PATSL support

Frühling
Februar: Fasching |Aram and Paul
April/Mai: Sierra Leone’s Unabhängigkeitsfeier

Sommer
Juli/Juni: Sierra Leone Outing und picknick
August: Wanderung in der Umgebung von Wien | Tobias

Herbst
September:  Sierra Leone und Österreich kocht | Paul
October: Generalversammlung

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte unseren PATSL event calendar  und wir versuchen unsere Mitglieder so gut wie möglich über Email- und SMS- Newsletter zu informieren.

Es gibt auch eine Reihe von Ideen für Aktivitäten die noch nicht in unsrem Kalender fixiert wurden.  Jeder ist herzlichst eingeladen selbst die Organisation für eine Veranstaltung zu übernehme und seine eigenen Ideen einzubringen. Hier ein kleiner Überblick über unsere Ideen: Eislaufen, Schlitten fahren, Afrikanisches Wien mit Walter Sauer, Ausflüge quer durch Österreich, …

Um unsere Aktivitäten besser zu planen sind über das Jahr vier PATSL-Meetings am zweiten Samstag im Jänner, März, Juni und September geplant. Die PATSL- Meetings finden an verschiedenen Orten statt und werden von Mitgliedern organisiert.

Über das Jahr versuchen wir auch unsere Mitglieder auf verschiedene Veranstaltungen von anderen Organisationen via Homepage und Facebook aufmerksam zu machen.

Die Plattform Österreich Sierra Leone hofft auf ein erfolgreiches Vereinsjahr.

Generalversammlung 2014

Die jährliche Generalversammlung findet am Samstag den 8. November ab 16:00 Uhr statt.

Agenda:
Diskussion über die derzeitige Situation in Sierra Leone
Rückblick über die Vereinsaktivitäten 2014
Planung der Vereinsaktivitäten für 2015

Wo: Hilfswerk Nachbarschaftszentrum – Am Rennbahnweg (Rennbahnweg 27/3/R1, 1220 Wien)
Erreichbarkeit: U1 Rennbahnweg, Ausgang Austerlitzgasse

Stadtplan: http://www.wien.gv.at/stadtplan/grafik.aspx?lang=de-AT&bookmark=MC2kRk-c-cgEb-aNfRD7ExxQ-a5RphlRnKnmkev2pn4Mpr4C&bmadr=10208048

Buchpräsentation von Walter Sauer | Expeditionen ins Afrikanische Österreich

„Expeditionen ins Afrikanische Österreich. Ein Reisekaleidoskop“

Lesung aus dem Buch und afrikanisches Buffet
In Kooperation mit dem Mandelbaum-Verlag

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18.30 Uhr
im Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz

„Walter Sauer geht in seinem neuen Buch auf Basis aktueller Forschungen afrikanischen Spuren nach und legt dabei überraschende Facetten österreichischer Geschichte und Gegenwart frei. Die Erinnerungsorte – Straßennamen, Altarbilder, Museen oder Denkmäler – erzählen Geschichten von Rassismus, Sklaverei und Exotisierung.
Sauer geht es um die Afrikabilder in unseren Köpfen, doch er weist auch darauf hin, daß das europäische Bild von Afrika nicht immer negativ war. Geographisch ist das Buch mehr als eine Fortschreibung des ,Afrikanischen Wien’ von 1996, das auf großes Interesse gestoßen und seit langem vergriffen ist.“ (Wolfgang Kos)

Bis 20. September 2014 kann das Buch zum Subskriptionspreis von 21.90 (statt 24.90) vorbestellt werden (Selbstabholung).
Bei Subskription ersuchen wir um Mitteilung an office@sadocc.at sowie um Einzahlung von Euro 21.90 auf das Konto der Elfriede Pekny-Gesellschaft zur Förderung von Southern African Studies in Österreich
Kto. Nr. 507 860 22463, BLZ 12000, IBAN AT21 1200 0507 8602 2463, BIC: BKAUATWW

Weitere Information und Leseprobe: http://www.mandelbaum.at/books/764/7534

Die Teilnahme an der Buchpräsentation ist kostenlos.

Veranstaltungshinweis

Wir blicken über die Grenzen unserer Plattform und möchten auf einen interessanten Vortrag von Frau Dr. Sayuri Yoshida über seine Arbeit in Kaffa, Äthiopien hinweisen. (in English)

Bei Interesse bitte kurze Mitteilung and office@patsl.org.

Wann:
Wednesday 10th September 2014 @ 16:00

Wo:
Institut für Afrikawissenschaften
Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 5
A-1090 Wien